Sonja Ablinger

Ich über mich

Name: Sonja Ablinger
Geboren: 1966
wohne in Linz
ausgebildet zur Hauptschullehrerin für Englisch und Geschichte
hauptberuflich arbeite ich als Lehrerin an einer Neuen Mittelschule in Linz. Zuvor war ich zwischen 1996 und 1999 bzw. 2006 und 2013 sozialdemokratische Abgeordnete im Nationalrat und SPÖ-Kultursprecherin.
ehrenamtlich war ich 10 Jahre (2005 bis 2014) Frauenvorsitzende der SPÖ Oberösterreich und bin ich seit 1998 Vorsitzende des Gewaltschutzzentrums in Oberöstereich. Seit Mai 2015 bin ich Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings.

und sonst: sind mir neben meiner beruflichen Tätigkeit Themen wie Kulturpolitik, Frauenfragen, Netzpolitik und Menschenrechte wichtig.

und außerdem schreibe ich als Redakteurin ab und an Beitrage für mosaik-blog.at

Theater ist mir eine der liebsten Tagesausklänge. Sehenswert war zum Beispiel die  ‘Winterreise’ von Elfriede Jelinek im Akademietheater. Gute Rezension auf Ö1.  Aus der Reihe sehr beeindruckende Minibudget-Theater: ‘Goodbye Europe – oder wie ich den Mauerfall verpennte‘ Ein Theaterstück für drei Schauspieler, eine Puppe und einen prominenten Gast im Palais Kabelwerk. Besonders beindruckend war ‘Der Prozess’ von Franz Kafka in der Regie von Andreas Kriegenburg in den Münchner Kammerspielen oder auch im Münchner Residenztheater FAUST in einer Inszenierung von Martin Kušej.

Als kritische Wochenzeitung schätze ich den ‘Freitag’.

Ansonsten….

Rot: Immer schon.

Parlament: ‚Dieses Haus g’hört renoviert.’ (© Alexander van der Bellen)

Lesen: Zum Beispiel: Robert Cohen: ‚Exil der frechen Frauen’ oder Barbara Holland-Cunz: ‚Die alte neue Frauenfrage

Familie: ….ist, wo mehrere Menschen sich aus dem selben Kühlschrank ernähren. (© irgendwer)

Arbeit: Schon Marie Jahoda stellte in ihrer Studie fest: Erwerbsarbeit aktiviert die Menschen, sie vermittelt Status und gesellschaftliche Anerkennung, sie ermöglicht soziale Kontakte und die Teilhabe an der Gesellschaft. (Das gilt auch für Asylwerberinnen und Asylwerber, würde ich vorschlagen.)

Kochen/Herd: Sonntagsarbeit.

Theater: “Nicht wichtig ist, was man aus uns gemacht hat, sondern einzig und allein das, was wir selbst aus dem machen, was man aus uns gemacht hat.” (Jan Kott über Hamlet)

Fernsehen: ‚Nicht mal a ordentliches Fernsehprogramm kriegst hin’, sagt mein Mann.

Kaffeehaus: und Zeitung.

Linz: schmerzt manchmal.

Wien: Großes Theater.

Zug: am besten mit WLAN

(Um Stichworte habe ich Moritz Ablinger gebeten)

und zu dem wie es war, als ‘Kreisky-Kind’ aufzuwachsen, was mich mit Johanna Dohnal verbindet, mir zu Frauenpolitik und Klubzwang einfällt und wie Euopa anders gehen kann, hat mich die Sektion 8 befragt. DieStandard hat mich als neue Vorsitzende des Östereichischen Frauenrings interviewt.

Tabellarische Lebensläufe finden sich in der Wikipedia oder auf der Parlamentsseite.